Methodik: Wie diese Plattform prüft — und wie Sie uns prüfen

Vertrauen ist gut, Nachvollziehen ist besser. Diese Seite legt offen, nach welchen Regeln jede Aussage dieser Plattform entsteht: eine feste Quellenhierarchie, sichtbare Faktenstand-Daten, ein automatisch geprüfter Zahlen-Kanon — und die Erklärung, warum wir auf Marketing-Zahlen wie Erfolgsquoten bewusst verzichten.

Kernfakten

Die Redaktionsstandards im Detail

Warum diese Seite existiert: Die meisten „Ratgeber" zur EU-Insolvenz sind Verkaufsseiten — ihr Ziel ist Ihr Mandat, nicht Ihre Urteilsfähigkeit. Diese Plattform hat kein Mandat anzubieten. Hier ist nachlesbar, wie unsere Inhalte entstehen und wie Sie uns überprüfen können.

Die Quellenhierarchie

Jede Aussage folgt einer festen Rangfolge, und jede Seite nennt ihre Quellen offen:

1. Gesetzestexte — Bankruptcy Act 1988, Personal Insolvency Act 2012, EuInsVO 2015/848 (EUR-Lex, irishstatutebook.ie)

2. Behörden — Insolvency Service of Ireland, Courts Service, gov.ie, Citizens Information

3. Rechtsprechung — EuGH und BGH mit Aktenzeichen (z. B. Eurofood C-341/04, Galapagos C-723/20, BGH IX ZB 35/22)

4. Amtliche Portale — das Europäische Justizportal als EU-Referenz für grenzüberschreitende Insolvenz

Was keiner dieser Ränge hergibt, schreiben wir nicht.

Faktenstand statt „aktuell"

Jede Seite trägt ein sichtbares Faktenstand-Datum — kein vagues „Stand 2026". Ändert sich Recht oder Praxis, wird die Seite geprüft und das Datum neu gesetzt. Ein kanonischer Fakten-Kanon wird automatisch gegen jede Ratgeber-Seite getestet (12 Monate Discharge, 200 € Gebühr, 20.000 € Schwellen): Widerspricht eine Seite dem Kanon, fällt der Build auf.

Warum wir keine „Erfolgsquoten" nennen

Kommerzielle Anbieter werben mit hohen, selbstdeklarierten Erfolgsquoten. Solche Quoten sind selbstdeklariert, ihre Zählweise meist uneingeschränkt (abgebrochene Mandate werden oft nicht gezählt) — und für Dritte nicht prüfbar. Eine Zahl, die niemand prüfen kann, veröffentlichen wir nicht. Stattdessen: die Bedingungen, unter denen Verfahren scheitern (Risiken & Anerkennung), offen auf einer eigenen Seite.

Unabhängigkeit, überprüfbar

Keine Provisionen, keine bezahlten Platzierungen, keine Lead-Weitergabe, keine eigenen Verfahrensprodukte. Es gibt nichts, was wir an Sie verkaufen könnten — deshalb können wir als Einzige auch das sagen, was gegen eine Beauftragung spricht (Dos & Don'ts, Vertiefte FAQ).

Gegenprüfung: Jede Rechtsangabe dieser Plattform lässt sich am Europäischen Justizportal und den unten verlinkten Primärquellen abgleichen. Finden Sie einen Fehler: Kontakt — Korrekturen erscheinen mit Hinweis, nicht stillschweigend.

Häufige Fragen zu dieser Seite

Wer schreibt diese Inhalte?

Ein redaktioneller Prozess mit dokumentierter Quellenprüfung je Aussage — jede Seite nennt ihre Quellen und ihr Faktenstand-Datum. Die Plattform ist nicht-kommerziell: Es gibt keine Autoren mit Mandatsinteresse, und nichts wird gegen Bezahlung platziert.

Warum nennt die Plattform keine Erfolgsquoten?

Weil solche Quoten selbstdeklariert und für Dritte nicht prüfbar sind — ihre Zählweise schließt häufig abgebrochene Mandate aus. Eine unverifizierbare Zahl zu publizieren wäre Marketing, keine Information; stattdessen dokumentiert die Plattform die Bedingungen, unter denen Verfahren scheitern.

Wie aktuell sind die Angaben?

Jede Seite trägt ein Faktenstand-Datum. Ein kanonischer Zahlen-Kanon (12 Monate Discharge, 200 € Gebühr, 20.000 € Schwelle) wird automatisiert gegen alle Ratgeber-Seiten getestet — ein Widerspruch bricht den Build.

Kann ich Inhalte korrigieren lassen?

Ja — über den Kontakt. Korrekturen erscheinen mit Hinweis, nicht stillschweigend; die Quellenlage der Korrektur wird nach derselben Hierarchie geprüft.

Quellen und Referenzen

Weiterlesen

Veröffentlicht: 28. September 2026 · Faktenstand: 28. September 2026 · Zuletzt aktualisiert: 28. September 2026 · Redaktionelle Standards: Redaktion & Methodik. Diese Seite dient der Information und ersetzt keine Rechtsberatung.